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Homefront: The Revolution Test-Bericht

Offizielle Links:

Spiel: Homefront: The Revolution (Steam)
Entwickler: Dambuster Studios (Steam) | Verleger: Deep Silver (Steam)

Offizielles Video:

Test-Bericht zum PC-Spiel

Homefront: The Revolution

Datum: 27. Mai 2016 | Autor: Hellfire

Homefront: The Revolution
Homefront: The Revolution

Hintergrund

Homefront: The Revolution handelt, wie schon sein Vorgänger zuvor, vom Überfall der Nord-Koreaner auf die Vereinigten Staaten von Amerika. Auch wenn das Spiel damit inhaltlich dem ersten Teil gleicht, unterscheidet sich die Spiel-Erfahrung im Wesentlichen. Anders als in Homefront, wird der Spieler nicht linear von einem zum anderen Ereignis geführt. In Homefront: The Revolution findet der Spieler eine offene Spiel-Welt, die er Zone um Zone erobern kann, vor. Ob dieses Spiel-Erlebnis zu gefallen weiß und wo die Stärken und Schwächen liegen, beleuchten wir im folgenden Test-Bericht.

Spielerfahrung

Ehemaligen Spielern sollte das Thema von Homefront: The Revolution wie bereits gerade erwähnt vertraut vorkommen. Nachdem sich die Vereinigten Staaten von Amerika durch den Kauf teurer Technik von den Nord-Koreanern abhängig gemacht haben und die Schulden nicht mehr bezahlen konnten, wurden sie von der feindlichen Armee besetzt. Im Mittelpunkt steht daher der Widerstands-Kampf. Der Spieler schlüpft dabei in die Rolle von Ethan Brady, dem jüngsten Mitglied der Revolutions-Bewegung in Philadelphia. Gleich zu Beginn des Spiels sehen wir, wie Benjamin Walker, der Protagonist des ersten Homefront, von den Besatzern entführt wird. Unser Ziel ist es nun ihn und die unterjochte Stadt zu befreien und die überlegen ausgerüsteten Gegner aus dem Untergrund heraus zu bekämpfen. Im Zuge dessen stoßen wir von Zone zu Zone vor und übernehmen wichtige Stützpunkte. Das Geschehen wird zwar mit wiederkehrenden Charakteren und Dialogen (übrigens ansprechend synchronisiert), sowie Funk-Sprüchen, begleitet, aber eine durchgehend filmreife Inszenierung gibt es nicht. Damit erinnert Homefront: The Revolution an The Division oder Mad Max. Neben der Motivation, die Besatzer auszuschalten und die Stadt zurück zu erobern, sind wir zudem bemüht, sekundäre Ziele zu erfüllen und unsere Ausrüstung zu erweitern. Uns steht nicht von Anfang an das gesammte Waffen-Arsenal zur Verfügung, zudem befinden sich die Waffen nach ihrer Anschaffung im kargen Auslieferungs-Zustand. Für neue Waffen und Waffen-Aufsätze benötigen wir neben speziellen Punkten, die wir für das Einnehmen von Basen erhalten, Geld, das wir von ausgeschalteten Gegnern oder aus diversen Fund-Orten, wie zum Beispiel Schubladen und Kisten, plündern (auch als Wert-Gegenstände, die wir dann in der Basis einlösen). Ganz alleine müssen wir übrigens nicht durch das Spiel ziehen. In den von uns eroberten Zonen finden wir andere Widerstands-Kämpfer, die wir bis zu ihrem Ableben als Unterstützung anheuern können. Ein richtiges Team-Gefühl kommt dabei allerdings nicht auf, da keinerlei Beziehung zu den zufällig aufgegriffenen Begleitern entwickelt wird. Als Fortbewegungs-Mittel steht uns nebenbei erwähnt ein Motorrad zur Verfügung, ansonsten sind wir, wie eigentlich auch nicht anders zu erwarten, zu Fuß unterwegs.

Präsentation

Homefront: The Revolution baut durch die Besetzung entsprechend gekennzeichnete und abwechslungsreiche Schauplätze, einem Tag- und Nacht-Wechsel, sowie wechselnden Wetter-Bedingungen, eine durchaus glaubhafte und stimmige Atmosphäre auf. Leider etwas zu selten eingesetzte Script-Sequenzen werten die sonst recht einfach gehaltene Spiel-Erfahrung leicht auf. All zu viel darf man von der Präsentation neben dem spielerischen Aspekt allerdings nicht erwarten. Die Grafik-Qualität ansich ist befriedigend, hier verrichtet die verwendete CryEngine ansehnliche, aber im Hinblick auf die Konkurrenz nicht herausragende Ergebnisse. Gleiches gilt im Übrigen für die Sound-Kulisse. Insgesamt empfinden wir Homefront: The Revolution als ansprechend, manche Texturen, die leider niedriger aufgelöst ausfallen und teilweise verzögert geladen werden, trüben allerdings gelegentlich den Gesamt-Eindruck. Auch die Performance lässt etwas zu wünschen übrig, denn gerade im Kampf sinkt die Bildrate spürbar ab, wodurch die Steuerung schwammig werden kann. Unser Test-System schafft bei fast maximierten Einstellungen in Full-HD-Auflösung immerhin noch 25 bis 30 Bilder pro Sekunde in Kampf-Szenen und 40 bis 60 Bilder pro Sekunde beim gewöhnlichen Umherziehen durch die Spiel-Welt. Erstere Werte werden den meisten Spielern angesichts eines Shooters wohl eher nicht genügen. Hier helfen nur stark reduzierte Einstellungen, dann sind mit unserem System als Minimum 40 Bilder pro Sekunde möglich. Die Grafik-Einstellungen fallen übrigens umfangreich aus, selbst das Sichtfeld lässt sich anpassen. Während unserer Spielzeit sind uns keine Abstürze und keine spielbrechenden Fehler aufgefallen, wohl aber etwas dümmlich wirkende KI-Kameraden, die einem gelegentlich den Weg versperren und wenig zum Gefecht beitragen. Der technische Eindruck fällt damit zwar nicht katastrophal aus, lässt jedoch Optimierung und eine bessere Nutzung der Rechen-Leistung vermissen. Für ein absolut flüssiges Spiel-Erlebnis sollte potente Hardware vorhanden sein und eventuell ein Patch abgewartet werden.

Homefront: The Revolution
Homefront: The Revolution

Einschätzung

Homefront: The Revolution ist im Grunde kein schlechtes Spiel. Als solches, wie es sich präsentiert, kann es unserer Ansicht nach durchaus Spaß bereiten und den Spieler rund 20 bis 30 Stunden beschäftigen, auch, wenn es sich dabei nicht all zu anspruchsvoll in Szene setzt. Allerdings ist die Spiel-Erfahrung selbst keine, die sich von aktuellen Titeln, wie zum Beispiel The Division, abheben kann. Unter Umständen fällt es Homefront: The Revolution schwer, die Spieler vollkommen zu überzeugen, zumal es zu kritisieren gibt, dass die Spieler wieder einmal für zusätzliche Inhalte teuer zur Kasse gebeten werden, während das eigentliche Hauptspiel schon nicht all zu umfangreich ausfällt, man keinen wirklichen Mehrwert darin sieht und das Spiel leichte grafische, sowie technische Schwächen aufzeigt. Manch eine Kritik und Rezension zu Homefront: The Revolution mag härter ins Gericht und tiefer in das Detail gehen, denn insgeheim mangelt es schon etwas am gewissen Reiz. Man wird bei Homefront: The Revolution nicht so mitgerissen, wie bei manch einem anderen Spiel. Für uns stellt der neue Teil allerdings keinen Total-Ausfall dar, wenngleich er hinter seinen Möglichkeiten zurückbleibt und Potential verspielt. Blind gekauft werden sollte Homefront: The Revolution, wie auch viele andere Spiele, nicht. Wir empfehlen wie immer das Ansehen von entsprechendem Spiel-Material, zum Beispiel auf YouTube. Unserer Meinung nach kann jeder, dem das erläuterte Thema gefällt und der weiß, was ihn spielerisch erwartet, zugreifen, sobald er den Preis als angemessen erachtet. Im Ideal-Fall erhält er dann vielleicht schon eine Komplett-Version, die noch dazu die eine oder andere Verbesserung und Leistungs-Steigerung erfahren hat.

Test-System:

Microsoft Windows 10 (64 Bit)
Intel Core i5-3570K (4,2 GHz)
NVIDIA GeForce GTX 680 (2048 MB)
16 GB DDR3-RAM (1600 MHz)
ASUS P8Z77-V (Intel Z77)
Samsung SSD 830 Series

Offizielle Bilder:

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