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Bard's Gold Test-Bericht

Offizielle Links:

Spiel: Bard's Gold (Steam) | Entwickler und Verleger: Erdem Sen (Steam)

Offizielles Video:

Test-Bericht zum Indie-Spiel

Bard's Gold

Datum: 22. Juli 2016 | Autor: Hellfire

Bard's Gold
Bard's Gold

Hintergrund

Das Indie-Spiel Bard's Gold, programmiert mit der Entwicklungs-Umgebung GameMaker von YoYo Games vom Ehepaar Jenny und Erdem Sen aus Deutschland, ist ein anspruchsvoller Plattform-Titel, der den Spieler herausfordert, unterschiedlichen Gegnern und Gefahren auszuweichen und dabei den Schlüssel, der für das Öffnen der Tür in den nächsten Raum erforderlich ist, zu finden. Bard's Gold verspricht eine lohnenswerte Spielerfahrung, über einhundert variierende Level, die zudem mit zahlreichen Geheimnissen gepickt sein sollen, sowie eine retro-inspirierte Grafik. In unserem Kurz-Test klären wir, ob Bard's Gold seinem Anspruch und Versprechen gerecht wird und in jede Spiele-Sammlung gehören sollte!

Spielerfahrung

Wie bereits gerade angeschnitten, warten in Bard's Gold neben unterschiedlichen Gegnern (einschließlich Boss-Gegnern) und Gefahren (zum Beispiel Fallen) verschiedene Ebenen, beziehungsweise Räume, auf den Spieler. Besonders hierbei ist, dass die Abfolge der einzelnen und variierenden Abschnitte zufällig ist. Allerdings handelt es sich hierbei nicht um prozedural berechnete Level. Dadurch kann der Spieler mit der Zeit alle Räume entdecken und lernen und die Herausforderungen meistern. Obwohl der Anspruch des Spiels durchaus hoch ist, da es einerseits keine Kontroll-Punkte gibt und andererseits bereits ein einziger Treffer vom Gegner genügen kann, das Level von vorne beginnen zu müssen, gestaltet es sich erfreulicherweise wenig hektisch und mit angenehmer Geschwindigkeit. Zudem belohnt es Spieler, die nicht so schnell aufgeben, und erleichtert ihnen den Spiel-Fortschritt mit freischaltbaren Aufwertungen. Motivierend fallen dabei auch die versteckten Geheimnisse und Bonus-Level aus. In der Spiel-Welt sammeln wir vor allem Juwelen, die wir zum Beispiel in Krügen finden oder von erledigten Gegnern erlangen, ein, um mit deren Hilfe in gelegentlich vorzufindenen Shops zum Beispiel eine Schutz-Sphäre zu kaufen. Die Objekte, die es hier zu kaufen gibt, gibt es teilweise auch in der allgemeinen Spiel-Welt zu finden. Juwelen, die wir nicht während des Level-Fortschritts ausgeben, können wir zudem am Ende in feste Aufwertungen investieren. So können wir beispielsweise, abhängig von einem der drei Schwierigkeitsgrade, dauerhaft die Anzahl unserer Leben und damit Versuche erhöhen. Allerdings müssen auch diese Aufwertungen, mit Ausnahme der ersten, erst einmal freigeschaltet werden. Und wie soll es anders sein, gilt es auch hierfür die Räume vollständig zu erkunden, um beispielsweise die einzelnen Abschnitte einer Rolle, die uns dann die entsprechende Aufwertung gewährt, zu finden. Bard's Gold ist also darauf ausgelegt, die Level mehrfach zu wiederholen beziehungsweise wiederholen zu müssen und den Spieler zu belohnen, die Fähigkeiten der Spiel-Figur entweder im jeweiligen Level selbst oder dauerhaft zu verbessern. Damit grenzt sich das Indie-Spiel von vergleichbaren Titeln, die auf ein gefühlt schnelleres Vorankommen setzen, spürbar ab.

Präsentation

Bard's Gold präsentiert seinen retro-inspirierten Stil, sowohl grafisch, als auch akustisch, hervorragend. Die gezeichnete Spiel-Welt, einschließlich der Spiel-Figur und anderen Gestalten, ist optisch ansprechend und lässt handwerklich keine Kritik zu. Die musikalische Untermalung vermittelt dabei ihren eigenen Charme und passt bestens zum Spiel. Die Spiel-Mechaniken sind ausgereift und gehen flüssig ineinander über, so zeigt sich übrigens auch die Tastatur-Steuerung von ihrer guten Seite und steht der ungestörten Spiel-Erfahrung nicht im Weg (allerdings ist es leider nicht möglich, die Belegung zu ändern). Zudem läuft das Spiel stabil, uns sind weder Fehler aufgefallen, noch Abstürze untergekommen. Man erkennt, dass sich GameMaker als Umgebungs-Entwicklung ausgezahlt hat und vor allem Jenny und Erdem Sen eine mehr als solide Arbeit geleistet haben.

Einschätzung

Für uns steht fest, dass Bard's Gold für alle, die gerne Indie-Spiele und vor allem Plattformer mögen, ein Pflicht-Kauf sein sollte. Für den äußerst geringen Betrag von aktuell nur 4,99 Euro erhält der Spieler einen ausgezeichneten Titel, der nicht nur Herausforderung und Motivation verspricht, sondern auch liefert. Gerade, dass nicht alles von Anfang an aufgedeckt ist und man das Spiel aufmerksam und interessiert verfolgen muss, spricht uns ebenso wie der Retro-Stil an. Man könnte sich darüber unterhalten, ob man das Spiel im Detail nicht noch weiter ausbauen und konzeptionell verfeinern könnte, uns würde da das eine oder andere einfallen (zum Beispiel größere Level und auf einem einfachen Schwierigkeits-Grad vielleicht Zwischen-Stände), doch wäre das Gesprächs-Stoff für eine eventuelle Fortsetzung, über die wir uns persönlich freuen würden. Für das aufgerufene Geld lässt Bard's Gold keine Wünsche übrig, bereitet Spaß und beschäftigt trotz der eigentlichen Größe mehrere Stunden im zweistelligen Bereich, sodass wir abschließend nur noch einmal dazu aufrufen können, diese gekonnte Entwicklungs-Arbeit entsprechend zu belohnen und die Indie-Entwickler zu unterstützen, damit wir uns vielleicht schon bald über einen weiteren Titel dieser Art freuen dürfen.

Test-System:

Microsoft Windows 10 (64 Bit)
Intel Core i5-3570K (4,2 GHz)
NVIDIA GeForce GTX 680 (2048 MB)
16 GB DDR3-RAM (1600 MHz)
ASUS P8Z77-V (Intel Z77)
Samsung SSD 830 Series

Offizielle Bilder:

Bard's GoldBard's GoldBard's GoldBard's GoldBard's GoldBard's GoldBard's GoldBard's GoldBard's GoldBard's Gold