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The Detail Test-Bericht

Offizielle Links:

Spiel: The Detail (Steam) | Entwickler und Verleger: Rival Games (Steam)

Offizielles Video:

Test-Bericht zum Indie-Spiel

The Detail

Datum: 28. April 2016 | Autor: Hellfire

The Detail
The Detail

Hintergrund

Bei The Detail handelt es sich um ein Indie-Spiel der finnischen Entwickler hinter dem Namen Rival Games. Vorbilder für The Detail sind unter anderem die Spiele von Telltale Games, die vielen Spielern ein Begriff sein sollten. Es konzentriert sich also auf das Erzählen einer Geschichte, mit gelegentlichen Interaktionen, sowie vom Spieler geführten Dialogen und entsprechenden Entscheidungen, die zu den jeweiligen Spiel-Verläufen führen. The Detail erzählt hier einen Kriminal-Roman und lädt den Spieler ein, die Tatorte zu untersuchen, Zeugen zu verhören und die zusammenhängenden Fälle, sowie die beteiligten Charaktere, zu ergründen. Dabei wechselt, wie in einigen Genre-Vorbildern, neben dem Ort des Geschehens auch der zu spielende Protagonist. Um nicht zu viel von der Handlung vorwegzunehmen, verweisen wir auf den oben eingebundenen Teaser, der einen kurzen Eindruck von der Erzählung und der Gestaltung des Spiels vermitteln sollte.

Spielerfahrung

Spielerisch entfaltet The Detail wie bereits angeschnitten die Stärken, die man im Genre schätzt: Wir springen von einem zum anderen Ort des Geschehens, erkunden diesen, suchen Hinweise, versuchen diese zusammenzuführen, begegnen Charakteren, mit denen wir Dialoge führen und bei denen wir im Gespräch Entscheidungen treffen, und wir steuern uns gelegentlich geführt oder frei durch die skizzierte Spiel-Welt. Was wir hierbei lediglich zu kritisieren haben, ist, dass sich der Raum, in dem man sich bewegt, etwas eingeschränkt ausfällt. Auch das Geschehen könnte mehr hergeben, sprich, mehr Gelegenheit für Interaktionen anbieten und die Geschichte etwas ausgefüllter erzählen, denn insgesamt erstreckt sich The Detail über lediglich drei Episoden, die verhältnismäßig zügig abgehandelt werden. Die Schauplätze fallen dabei abwechslungsreich, aber nicht sonderlich groß aus. Und so viel Detektiv-Arbeit, wie man vielleicht anhand des Namens des Spiels vermuten könnte, gibt es zudem nicht.

Präsentation

The Detail präsentiert sich dafür aber gekonnt im Comic-Look und überzeugt durch seinen gezeichneten Stil. Sowohl die Charaktere als auch die Kulisse werden der erzählten Geschichte und der damit verbundenen Atmosphäre gerecht. Die Musik weiß die Stimmung überwiegend zu untermalen, wird aber stellenweise etwas zu ruhig, wie es auch einige Kritiker in den Steam-Bewertungen anmerken. Möglicherweise liegt hier ein Fehler im Spiel vor, der die Musik in manchen Momenten oder Übergängen schlicht nicht abspielt. Die teilweise komplett leisen Szenen fallen im Gesamt-Bild schon etwas störend auf. Zudem könnte man sich vielleicht etwas mehr Dynamik in der Musik, sowie in der allgemeinen Geräusch-Kulisse, die sich stets dezent im Hintergrund hält, wünschen. Darüber hinaus mangelt es The Detail an einer durchgehend synchronisierten Sprachausgabe. Dieser Umstand ist jedoch für die Verhältnisse eines Indie-Spiels nicht weiter verwunderlich und nachvollziehbar und auch nicht unbedingt tragisch, solange der Spieler bereit ist, sich für die Dialoge auch wirklich Zeit zu nehmen und diese zu lesen, anstatt sie schnell zu überspringen und mit dem Spiel übereilt fortzufahren, zumal das Spiel, so, wie es sich für das Genre gehört, den Spieler vor Entscheidungen stellt. Gute Englisch-Kenntnisse sind jedoch unabdingbar, denn The Detail liegt derzeit nur in englischer Sprache vor und weitere Übersetzungen wird es wohl nicht mehr geben.

The Detail
The Detail

Einschätzung

Vom Konzept her ist The Detail durchaus ein Spiel, das man sich, wenn man das Genre mag, anschauen sollte. Die Umsetzung und vor allem der Umfang lässt jedoch etwas zu wünschen übrig und könnte Spieler, die selbst von einem Indie-Spiel mehr erwarten, etwas enttäuschen. Wir sind aber der Meinung, dass man bedenkenlos zu The Detail greifen kann, sobald es sich in einem Sonder-Angebot oder in einem der einschlägigen Spiele-Bundles zeigt, schon alleine, um die Entwickler solcher Spiele zu unterstützen und ihnen vielleicht zukünftig zu ermöglichen, mehr Spiel-Inhalt zu liefern. Denn das, was The Detail zu bieten hat, auch, wenn es nicht sonderlich lange beschäftigt, dafür aber einen gewissen Wiederspiel-Wert mitbringt, weiß auf seine ganz eigene Art zu gefallen. Wieviel man der eigentlichen Handlung und den Charakteren abgewinnt, hängt wie immer von der subjektiven Wahrnehmung ab. Wir zumindest fühlten uns für die relativ kurze Spiel-Zeit nicht gelangweilt. Und so spielt man die The Detail schnell an einem längeren Abend oder vielleicht auch an zwei oder drei Abenden, wenn man sich das Spiel aufteilt, durch und widmet sich dann vielleicht noch nach dem ersten Durchspielen den anderen Dialog-Optionen, um auch noch deren Verlauf und Ausgang in Erfahrung zu bringen (nebenbei erspielt man sich dabei noch ausstehende Steam-Errungenschaften). Schade, dass uns The Detail nicht gänzlich überzeugen konnte. Mit etwas mehr Handlung und Interaktion, mehr Raum zum Bewegen und einer ausgeprägteren musikalischen Untermalung, vielleicht sogar einer ansprechenden Sprachausgabe, hätte es von uns wahrscheinlich eine uneingeschränkte Empfehlung bereits zur unverbindlichen Preisempfehlung gegeben.

Test-System:

Microsoft Windows 10 (64 Bit)
Intel Core i5-3570K (4,2 GHz)
NVIDIA GeForce GTX 680 (2048 MB)
16 GB DDR3-RAM (1600 MHz)
ASUS P8Z77-V (Intel Z77)
Samsung SSD 830 Series

Offizielle Bilder:

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