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Assassin's Creed: Origins Test-Bericht

Offizielle Links:

Spiel: Assassin's Creed: Origins (Steam) | Entwickler und Verleger: Ubisoft (Steam)

Offizielles Video:

Test-Bericht zum PC-Spiel

Assassin's Creed: Origins

Datum: 27. Oktober 2017 | Autor: Daedalus

Assassin's Creed: Origins
Assassin's Creed: Origins

Hintergrund

Von Ubisoft und Assassin's Creed weiß man eigentlich immer genau, was zu erwarten ist - als würde Ridley Scott Video-Spiele entwickeln. Es sieht alles gut und nach viel aus, hat eine hochwertige Qualität und erscheint jedes Jahr. Das muss nicht schlecht sein und der Erfolg gibt ihnen in gewisser Weise Recht. Dennoch fehlte frischer Wind und neue, überraschende Elemente, die die Serie voranbringen. Deshalb gönnte sich Ubisoft mit dem bekannten Franchise über den alten und endlosen Konflikt zwischen Assassine und Templer ein Jahr Auszeit. Das Ergebnis bringt zwar keine noch nie dagewesene Sensation mit, dennoch hebt sich der neueste Ableger von seinen Vorgängern ab.

Wir spielen den Protagonisten Bayek in der griechisch-römischen Zeit und der Spätphase des ptolemäischen Reiches in Ägypten 41 v. Chr. - kurz vor der Übernahme durch das römische Reich. Als respektierter Medjay (Salopp: Der örtliche Sheriff) war es Bayeks Aufgabe, im Namen seines Dienstherrn für Ordnung in den Siedlungen und Ortschaften zu sorgen. Doch als Bayek und sein Sohn von maskierten Anhängern eines Ordens entführt werden, gerät sein bisheriges Leben aus der Bahn. Ein Jahr später findet euer Held die maskierten Anhänger, um einen nach den anderen umzubrigen. Dabei gerät er in ein weitaus komplexeres Netz aus politischen Intrigen, als es zunächst den Anschein hat.

Spielerfahrung

Die Geschichte wirft euch ohne ausschweifende Erklärungen ins Geschehen. Und bereits in den ersten fünf Spielminuten bemerkt ihr eine große Änderung: Das Kampfsystem wurde wie versprochen generalüberholt. Die Kämpfe sind schnell, erfordern eine schnelle Reaktion und eine kluge Positionierung. Vorbei ist das stumpfe Warten mit gedrückter Blocken-Taste auf eine Kontermöglichkeit, die ebenfalls nur einen Tastendruck erforderte. Die Zeit von trägen und indirekten Kämpfen der Vorgänger sind passé. Die gute Ansprechbarkeit der Steuerung findet sich auch in Bayeks Bewegungen durch die Welt wieder. Eure Spielfigur macht das, was ihr wirklich wollt. Der Held bleibt selten irgendwo hängen und weigert sich nicht mehr irgendwo herunterzuklettern oder zu springen.

Neu ist außerdem die Möglichkeit, Ausrüstung und Waffen, die ihr gefunden habt, zu verbessern. Bei einem Schmied kann jede Waffe oder jeder Schild gegen bare Münze aufgelevelt werden. So müsst ihr euch nicht mehr von euren Lieblingen trennen, wenn der Schaden mit zunehmenden Level und Schwierigkeit nicht mehr ausreicht. Das Verbessern anderer Ausrüstungs-Gegenstände hingegen benötigt Handwerks-Materialien, wie z.B. Holz und Leder. Diese Materialien bekommt ihr durch das Zerlegen nicht benötigter Gegenstände oder, z.B. Häute und Felle, durchs Jagen von Wildtieren.

Präsentation

Die visuelle Präsentation kann einen selbst heutzutage, in Zeiten von Uncharted 4 und Mass Effect: Andromeda, noch ins Staunen versetzen. Egal ob eine nahezu uneingechränkte Weitsicht, realistische Wasserwellen und Reflektionen, vom Wind beeinflusster Rauch und zahlreiche Details, wie z.B. eine interaktive Bevölkerung. Spätestens, wenn man die Pyramiden erreicht, dient die immersive Spielwelt als virtuelle Zeitmaschine und lässt euch wahrhaftig eintauchen in die Welt der Ptolemäer.

Assassin's Creed: Origins
Assassin's Creed: Origins

Einschätzung

Insgesamt fühlt sich Origins mehr nach einem Rollenspiel als nach einem typischen Assassin's Creed an. Dennoch fehlt die Nichtlinearität echter Rollenspiele, wie z.B. The Witcher 3. Assassin's Creed: Origins hat viel mehr Gemeinsamkeiten mit dem erfolgreichen PlayStaion 4 Titel Horizon: Zero Dawn, das sich ebenfalls vieler Rollenspiel-Elemente bedient. Neues Setting, neue Features, bekanntes Open-World-Konzept: Ubisoft erfindet mit Origins das Rad nicht neu, verbessert aber das bekannte und althergebrachte Konzept deutlich. Fans der Vorgänger müssen vermutlich zugreifen und bisherige Skeptiker sollten es sich auf jeden Fall einmal näher ansehen!

Eigene Bilder:

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