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BADLAND Test-Bericht

Offizielle Links:

Spiel: BADLAND (Steam) | Entwickler und Verleger: Frogmind (Steam)

Offizielles Video:

Test-Bericht zum Indie-Spiel

BADLAND

Datum: 08. Juli 2015 | Autor: Hellfire

BADLAND
BADLAND

Hintergrund

BADLAND ist ein seitwärts scrollendes Action Adventure. Die Spielerfahrung zeichnet sich durch herausfordernde Physik-basierte Aspekte, sowie einer atmosphärischen Präsentation aus. Der Spieler steuert die fliegende Kreatur Clony und versucht eine ansehnliche Anzahl kniffliger Hürden und einfallsreicher Hindernisse, sowie gefährlicher Fallen, zu überwinden.

Für die Entwicklung und Vermarktung von BADLAND zeichnet sich das finnische Studio Frogmind verantwortlich. Das Spiel ist sowohl für Windows, Mac und Linux über Steam als auch für die Konsolen Xbox One, PlayStation 4, PlayStation 3 und PS Vita erhältlich. Eine Version für die Wii U soll in Kürze ebenfalls folgen.

Spielerfahrung

In BADLAND erwartet uns eine Vielzahl abwechslungsreicher Spielabschnitte, die wir nacheinander bewältigen beziehungsweise freischalten. Die Komplexität beziehungsweise der Schwierigkeitsgrad nimmt mit voranschreitendem Spielfortschritt zu, ohne es jedoch zu überteiben. Was uns gut gefällt, sind die einfallsreichen Hindernisse, da verspricht der Entwickler tatsächlich nicht zu viel. So gibt es mitunter Kapseln, die zum Beispiel die Zeit verlangsamen, unserer fliegenden Kreatur einen Drehmoment verleihen, unsere Kreatur verkleinern oder vergrößern, in der Form ändern oder vervielfachen. Meistens ist es zwingend erforderlich, die unterschiedlichen Eigenschaften zu kombinieren, um Gefahren, wie zum Beispiel Kreissägen, auszuweichen und enge Korridore und Zahnräder zu durchqueren. Gelegentlich müssen wir auch die Eigenschaften von Fallen, wie zum Beispiel Minen, nutzen oder Blöcke bewegen und Schalter betätigen, um in der Spielwelt voran zu kommen. Zudem spielt häufig die wechselnde Geschwindigkeit eine wichtige Rolle. Die verschiedenen Hürden sind mitunter unterschiedlich knifflig und erfordern teilweise mehrere Anläufe, zum einen, um die richtige Methodik zu finden, zum anderen, um die erforderlichen Abläufe zeitlich und präzise zu meistern. Es steht außer Frage, dass das Spiel dem Spieler dabei etwas Geduld und Geschick abfordert. Die einzelnen Spielabschnitte fallen in der Regel nicht zu kurz und nicht zu lang aus, die automatischen Kontrollpunkte sind oft in kurzen Abständen gesetzt und sollte der Spieler mehrfach an einer Stelle scheitern, so steht es ihm frei, einen Kontrollpunkt zu überspringen. Somit sollte BADLAND kein Spiel sein, das man aus Frust aufhört zu spielen. Wir empfinden die Spielerfahrung stets interessant und reizvoll.

Präsentation

BADLAND präsentiert sich sowohl optisch als auch akustisch von der besten Seite. Der hauptsächlich schwarz gezeichnete und mit Farbakzenten versehende Vordergrund hebt sich von den bildhübschen Hintergründen, die sich mit Spielfortschritt farblich verändern, deutlich ab und ist zudem ansprechend animiert. Die Physikeffekte als entscheidender Spielaspekt sind gelungen und wirken ebenso stimmig wie die Geräuschkulisse und Hintergrundmusik. Hinsichtlich der Stabilität und Leistung gibt es wie zu erwarten nichts zu kritisieren. Einzig die Optionen sollten vielleicht noch die Möglichkeit zum Wechseln der Auflösung und einen vollwertigen Vollbildmodus anbieten. Das Spiel läuft grundsätzlich im Fenstermodus, auf Vollbild geschaltet randlos, und übernimmt die Desktop-Auflösung mit entsprechender Skalierung.

Steuerung

Die Steuerung in BADLAND gestaltet sich direkt und mit etwas Fingergeschick berechenbar und beherrschbar. Wir steuern vorzugsweise mit den Tasten "W", "A", "S" und "D" und könenn mit der Taste "R" sofort ohne Umwege über das Pausen-Menü zum letzten Kontrollpunkt zurückspringen. Alternativ lässt sich das Spiel über die Cursor-Tasten steuern oder die Belegung an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Selbstverständlich wird auch die Bedienung mit einem Gamepad unterstützt. Das Meistern der einzelnen Spielabschnitte sollte somit nicht an der Steuerung scheitern und gestaltet sich gegenüber dem Pendant auf dem Tablet vermutlich etwas einfacher.

BADLAND
BADLAND

Einschätzung

Wir können BADLAND trotz des gehobenen Anspruchs nur weiterempfehlen. Für zur Zeit regulär 9,99 Euro erhält der Käufer ein zufriedenstellendes und herausforderndes Spiel, das mindestens 15 Stunden lang beschäftigen kann. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass sich die Entwickler viel Mühe gegeben haben, das Spiel hervorragend zu präsentieren und optisch und spielerisch abwechslungsreich mit verschiedenen Elementen und Eigenschaften zu gestalten. Außerdem muss kein Spieler Angst haben, an einer Stelle im Spiel nicht weiterzukommen und dann das Spiel vorzeitig aufgeben zu müssen. Da sich einzelne Kontrollpunkte nach mehrfachem Scheitern auch überspringen lassen, ist das Spiel nicht nur etwas für vollkommen frustresistente Spieler, sondern auch für welche, die die gelegentliche Herausforderung suchen. Wir finden, dass es das Spiel nicht mit dem Schwierigkeitsgrad übertreibt und es auch ohne Überspringen von Kontrollpunkten, zumindest teilweise nach einigen Anläufen, für fast jeden Spieler mit etwas Geduld und Geschick zu bewältigen ist, dabei Spaß macht und gut aussieht. Neben den 100 zu meisternden Spielabschnitten warten übrigens auch noch 77 Errungenschaften auf ihren erfolgreichen Abschluss. Fast abschließend sollte nicht vergessen werden zu erwähnen, dass das Spiel über die Einzelspieler-Erfahrung hinaus auch einen lokalen Mehrspieler-Modus zu bieten hat. Dieser kann mit bis zu vier Spielern kooperativ oder gegeneinander gespielt werden und enthält eigene Herausforderungen. Zu guter Letzt empfehlen wir fast wie immer das oben eingebundene Video und die unten verlinkten Bilder, um einen noch besseren Eindruck vom Spiel zu gewinnen.

Test-System:

Microsoft Windows 8.1 (64 Bit)
Intel Core i5-3570K (4,2 GHz)
NVIDIA GeForce GTX 680 (2048 MB)
8192 MB DDR3-RAM (1600 MHz)
ASUS P8Z77-V (Intel Z77)
Samsung SSD 830 Series (128 GB)

Offizielle und eigene Bilder:

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