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FEIST Test-Bericht

Offizielle Links:

Spiel: FEIST (Steam) | Entwickler: Bits & Beasts (Steam) | Verleger: Finji (Steam)

Offizielles Video:

Test-Bericht zum Indie-Spiel

FEIST

Datum: 01. August 2015 | Autor: Hellfire

FEIST
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Hintergrund

FEIST ist ein 2D-Action-Plattformer-Spiel der beiden Entwickler Adrian Stutz und Florian Faller, die das Entwickler-Team Bits & Beasts mit Sitz in Zürich (Schweiz) bilden. Neben der Musik von Tomek Kolczynski erhielten sie weitere Unterstützung von den freien Mitarbeitern Reto Spoerri und Mario von Rickenbach. Das Indie-Spiel wird vom Verleger Finji aus Austin, Texas (USA), betreut. Dieser vertreibt neben FEIST auch die Indie-Spiele CAPSULE und Canabalt. FEIST kann sowohl unter Windows, als auch unter Linux und Mac gespielt werden und kostet auf Steam aktuell regulär 14,99 Euro.

Spielerfahrung

In FEIST spielen wir einen kleinen, stacheligen Igel, der einen geheimnisvollen Wald voller Gefahren durchqueren muss (inspiriert durch die alten Filme The Dark Crystal und Hedgehog in the Fog). Auf ihn warten verschiedene Gegner, unter anderem große, kräftige Igel, die hinter ihm herjagen, dicke Fliegen, die mit Stacheln nach ihm schießen oder Raupen, die mit Spießen nach ihm werfen. Außerdem gibt es Fallen, die mitunter auch taktisch genutzt werden können, um Gegner auszuschalten. Wir bewegen uns durch hohes Gras, überqueren Schlamm, Sümpfe, springen von Ast zu Ast, erklimmen Hügel und bahnen uns den Weg durch eine Höhle. Unterwegs greifen wir unter anderem Stöcker, mit denen wir uns gegen unsere Widersacher zur Wehr setzen, auf oder bewegen oder werfen Steine, Tannenzapfen oder Kletten, um neben Angriffen auf unsere Gegner auch Hindernisse zu überwinden. Wie sich das spielt, lässt sich am besten dem Video, siehe oben, entnehmen. Unserer Meinung nach gestaltet sich das Spiel teilweise mit gewissem Anspruch und erfordert dabei etwas Geschick, den Weg an den Gegnern und Gefahren vorbei erfolgreich zu meistern (auch in Hinblick auf die erspielbaren Steam-Errungenschaften). Gespeichert wird währenddessen automatisch an vorgegebenen Kontrollpunkten, die in der Regel nicht weit auseinanderliegen. Betreffend der Gesundheit unserer Spielfigur muss erwähnt werden, dass diese äußerst begrenzt ist und nicht als Bildschirmelement eingeblendet wird (generell gibt es keine überlagernden Einblendungen). Wenige Treffer beziehungsweise Schläge reichen aus und wir müssen vom letzten Kontrollpunkt erneut weiterspielen. Von alleine füllt sich die Gesundheit während eines Durchlaufs nicht auf. Hierfür kann unser Igel jedoch Mücken, die wir stellenweise in kleinen Schwärmen vorfinden, verzehren (wer es ohne schafft, schaltet übrigens eine Auszeichnung von insgesamt 20 Steam-Errungenschaften frei).

Präsentation und Steuerung

Aufgrund der gewählten Stilistik wird FEIST oft mit Limbo verglichen, auch eine optische Ähnlichkeit, wenn nicht sogar die größere, zu BADLAND, das wir uns ebenfalls kürzlich angesehen haben, besteht. Dennoch präsentiert sich FEIST insgesamt auf seine eigene Weise, das ist auch durch die unterschiedliche Spielerfahrung bedingt. Es mag zwar ähnlich aussehen, spielerisch schlägt es sich jedoch anders und auf seine Art. Die Spielwelt von FEIST ist ansprechend und überzeugend gestaltet, der hauptsächliche schwarze Vordergrund mit weißen und roten Akzenten wird vor dem farblich gestimmten Hintergrund hübsch in Szene gesetzt. Zusammen mit den Animationen beziehungsweise Bewegungen wirkt FEIST harmonisch. Der zum Spielgeschehen passende Soundtrack, sowie eine adäquate Soundkulisse, unterstreichen die Atmosphäre. Die technische Grundlage ist solide, FEIST läuft stets flüssig und stabil. Die Steuerung gestaltet sich ebenso gelungen. Sowohl die Tastatur als auch das Gamepad wird zufriedenstellend unterstützt und individuelle Tasten-Zuweisungen für Bewegung und Interaktion sind selbstverständlich möglich.

FEIST
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Einschätzung

FEIST gestaltet sich ähnlich hübsch wie zum Beispiel das bereits erwähnte und von uns zuvor getestete Indie-Spiel BADLAND. Die Spielzeit fällt aufgrund der verhältnismäßig zügig durchquerten Spielwelt und des geringen Wiederspielwerts etwas kürzer und für den regulären Preis von rund 15 Euro dem einen oder anderen Spieler vielleicht schon zu kurz aus. Eventuell bleibt FEIST etwas hinter seinen Möglichkeiten zurück, ein kleines bisschen mehr Abwechslung und Vielfalt wäre potentiell förderlich gewesen, um ein Stück mehr Spielzeit und Wiederspielwert zu bieten. Schade ist zudem, dass der offizielle Soundtrack zum Spiel nicht im Preis beziehungsweise Spiel inbegriffen ist und somit bei Gefallen separat erworben werden muss. An spielerischem Anspruch fehlt es FEIST allgemein jedoch nicht und für die relativ kurze Spielzeit macht es ohne dabei langweilig zu werden bis zum Ende Spaß, zumal das gewählte Szenario unverbraucht wirkt und auf seine Art optisch wie auch spielerisch zu gefallen weiß. Geneigte Spieler sollten unserer Meinung nach spätestens beim nächsten Sonder-Angebot bedenkenlos zugreifen können.

Test-System:

Microsoft Windows 8.1 (64 Bit)
Intel Core i5-3570K (4,2 GHz)
NVIDIA GeForce GTX 680 (2048 MB)
8192 MB DDR3-RAM (1600 MHz)
ASUS P8Z77-V (Intel Z77)
Samsung SSD 830 Series (128 GB)

Offizielle Bilder:

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