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Good Robot Vorschau-Bericht

Offizielle Links:

Spiel: Good Robot (Steam) | Entwickler: Pyrodactyl (Steam)

Offizielles Video:

Vorschau-Bericht zum Indie-Spiel

Good Robot

Datum: 05. März 2016 | Autor: Hellfire

Good Robot
Good Robot

Hintergrund

Das Indie-Spiel Good Robot ist ein Action-Shoot'em-Titel eines kleinen Entwickler-Teams namens Pyrodactyl, mit Mitgliedern aus Indien, den USA, Estland und Kanada. Pyrodactyl ist unter anderem auch für die Indie-Spiele Will Fight For Food und Unrest bekannt. Die Veröffentlichung von Good Robot ist für den nächsten Monat geplant. Wir haben uns die aktuelle Version vorab angesehen und werden euch das Indie-Spiel im Folgenden vorstellen.

Spielerfahrung

In Good Robot spielt ihr den letzten verbliebenden guten Roboter, der die bösen Roboter, die die Menschheit vernichtet haben, ausschalten muss. Die Spielwelt wird prozedural generiert und setzt sich aus überschaubaren einzelnen Abschnitten zusammen. Wie in einem Shoot'em-Titel üblich, bewegt ihr die Spielfigur mit schnellen Bewegungen und Ausweichmanövern durch die verschiedenen Areale und Korridore und erledigt dabei im Dauerfeuer variierende Gegner mit unterschiedlichen Waffen. In Good Robot rüstet ihr zudem den Roboter mit verschiedenen Waffen und Fähigkeiten (zum Beispiel einem Laser oder einem Magnet) auf. Grundlage hierfür ist das Geld, das beim Zerstören von Gegnern eingesammelt wird. Die verschiedenen Waffen und Aufrüstungen können jeweils am Anfang und Ende des Levels an speziellen Verkaufsstationen erworben werden. Mitunter kommt es auch vor, dass Gegner Waffen fallen lassen. Desweiteren gibt es an Verkaufsständen diverse Hüte zu kaufen. Diese sorgen dafür, dass jeweils einzelne Treffer eingesteckt werden, ohne, dass der Spielfigur Schaden zugefügt wird. Allerdings sind die Hüte nach einmaligem Beschuss wieder weg. Good Robot ist ein Endlos-Spiel, das beim Ableben der Spielfigur neugestartet werden muss. Es muss jederzeit auf die Schild-Anzeige geachtet werden. An gelegentlichen Verkaufssationen lässt sich allerdings auch für viel Geld eine Versicherung abschließen, die dann greift, wenn der Roboter, sprich die Spielfigur, zerstört wird. Wir erhalten dann bis zum Abschluss einer neuen Versicherung die Gelegenheit noch einmal in das aktuelle Level einzusteigen und nicht komplett neu anfangen zu müssen. Zudem gibt es an einzelnen Verkaufsstationen die Möglichkeit, das eigene Schild zu reparieren. Die prozedural generierten Level, die an labyrinthartige Minen errinnern, haben übrigens unterschiedliche Schwerpunkte, die sich ebenfalls zufällig am Ende eines Levels durch das Durchqueren von entsprechend gekennzeichneten Schleusen wählen lassen. So können wir oft zum Beispiel gezielt Level mit hohem Einkommen oder schwereren Gegnern wählen. Allerdings stellt uns das Spiel nicht immer vor die Wahl. Es kann auch vorkommen, dass der zufällig generierte Schwerpunkt des nächsten Levels der einzige ist.

Präsentation

Good Robots präsentiert sich optisch zumindest farbenfroh, von der Gestaltung der Spielwelt her jedoch nicht all zu abwechslungsreich. Dies fällt jedoch nicht so tragisch aus, da das Spiel dafür mit abwechslungsreicheren spielerischen Gestaltungsmöglichkeiten, Elementen und einer ansprechenden, musikalischen Untermaltung das Spielerlebnis auf einem ansprechendem Niveau hält. Zwar gibt es nicht all zu viele Musik-Stücke, diese wirken aber zum Spiel-Design äußerst passend. Durch seine optische und akustische Präsentation, aber auch durch die leicht suchtpotentialentfaltende Spielerfahrung motiviert der schnelle Shoot'em-Titel zum mehrfachen Durchspielen und zeigt sich dabei als herausforderndes, aber zu meisterndes, Spiel, das einem durchaus Spaß bereiten kann. Kleine Erzählungs-Elemente, mit ihrem ganz eigenem Humor, lassen sich an den gelegentlichen Verkaufsstationen ebenfalls in Form von kurzen Texten finden. Viel mehr darüber und über die Spielerfahrung hinaus gibt es jedoch an begleitenden Inszenierungen nicht.

Steuerung

Wir haben das Indie-Spiel mit Maus- und Tastatur gespielt und kommen mit der Steuerung ohne Probleme klar. Mit der Maus visieren wir Gegner an, mit der linken Maustaste feuern wir schnelle und leichte und mit der rechten Maustaste langsame und starke Schüsse ab. Über die Tastatur bewegen wir die Spielfigur über die gewohnten Tasten-Navigation "W", "A", "S" und "D" durch die engen Korridore. Diese Belegung ließe sich auch über das Menü ändern. Nicht ändern zu lassen scheint sich hingegen die offenbar fest vorgegebene Gamepad-Belegung, die ebenfalls zur Auswahl steht.

Good Robot
Good Robot

Einschätzung

Auch, wenn Good Robot noch nicht fertiggestellt ist, sind wir von der Vorabversion angenehm angetan. Das Indie-Spiel weiß aufgrund seiner Gestaltung und Spielerfahrung gar ein leichtes Suchtpotential zu entwickeln, da man sich gerne durch die relativ kleinen Level schießt und die eigene Spielfigur dabei weiter aufrüstet und nebenbei den eigenen Highscore, der sich über eine Tabelle mit Spielern weltweit und Freunden vergleichen lässt, ausbaut. Für seine begrenzten Verhältnisse wirkt Good Robots aufgrund verschiedener Waffen und Gegner recht abwechslungsreich und ansprechend schön gestaltet. Allerdings ist etwas fraglich, für wie lange das Spiel tatsächlich begeistern kann. Wir würden es aktuell als kurzweiliges, wenn auch gutes und empfehlenswertes, Indie-Spiel einschätzen. Unseren Vorschau-Bericht werden wir gegebenenfalls aktualisieren und ergänzen, sofern und sobald sich mit der endgültig veröffentlichten Version noch das eine oder andere getan beziehungsweise geändert hat oder hinzugekommen ist. Bis dahin ist Good Robots schon jetzt spielenswert, macht einen soliden Eindruck und zieht mit dem Schwierigkeitsgrad übrigens nur relativ moderat an, sodass man sich sicherlich etwas länger damit beschäftigen kann, ohne befürchten zu müssen, schnell ein Spiel vorzufinden, bei dem eine gewisse Frustresistenz mitzubringen ist. Letztendlich wird für viele potentielle Spieler der Preis, der sicherlich nicht all zu hoch ausfallen wird, der entscheidende Faktor sein.

Test-System:

Microsoft Windows 10 (64 Bit)
Intel Core i5-3570K (4,2 GHz)
NVIDIA GeForce GTX 680 (2048 MB)
16384 MB DDR3-RAM (1600 MHz)
ASUS P8Z77-V (Intel Z77)
Samsung SSD 830 Series (128 GB)

Offizielle Bilder:

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