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Mooch Test-Bericht

Offizielle Links:

Spiel: Mooch (Steam) | Entwickler und Verleger: Crank Goblin (Steam)

Offizielles Video:

Test-Bericht zum Indie-Spiel

Mooch

Datum: 12. Oktober 2015 | Autor: Hellfire

Mooch
Mooch

Hintergrund

Mooch ist ein Abenteuer-Gelegenheitsspiel des polnischen Entwickler-Teams Crank Goblin. Es bietet drei dunkle Welten (Gefängnis, Minen und Fabrik) mit einer Vielzahl von Leveln, 25 verschiedenen Gegnertypen, neun Bossgegner, drei Schwierigkeitsgrade, handgezeichnete Grafiken, sowie eine leicht in Szene gesetzte Handlung mit unterschiedlichen Ausgängen. Der Spieler spielt die Spielfigur Blink, der sich auf die gefährliche Mission begibt, die Seelenstücke seiner Freundin Tula einzusammeln (diese wurde zuvor bei einem gescheiterten Fluchtversuch in Stücke zerrissen).

Spielerfahrung

Das Spielprinzip von Mooch gleicht dem von Pac-Man. Wir bewegen die Spielfigur durch enge Korridore, weichen Gefahren aus und sammeln dabei die verteilten Seelenstücke von Tula ein. Das Geschehen betrachten wir von oben, wir können mit der Maus das Bild drehen beziehungsweise die Richtung bestimmen und steuern Blink mit den Tasten "W", "A", "S" und "D" durch die labyrinthähnlichen Level. Diese spiegeln eine dunkle Welt wieder, die wir nur Stück für Stück beleuchten, den Schatten lüften und uns den Weg vorbei an verschiedenen Gegnern und Fallen bahnen. So begegnen wir unter anderem Robotor, die uns den Weg abschneiden und verfolgen, wir durchlaufen zum Beispiel Gefahrenstellen mit Sägen und Spießen und achten auf Fallen auf dem Boden oder Laserstrahlen an den Wänden oder nutzen die Deckung, die beispielsweise Kisten und Räume bieten, um unter anderem dem feindlichen Beschuss aus dem Weg zu gehen. Jedes Level hat eine feste Anzahl an Seelenstücke und sobald wir alle eingesammelt haben, geht es direkt mit dem nächsten Level weiter. Innerhalb der Levels kann es auch mehrere Abschnitte, die über Teleporter verbunden sind, geben, sowie spezielle Arenen, in denen wir auf hartnäckigere Bossgegner treffen. Auch ein besonderes Pac-Man-Level, das sich aufgrund der ideologischen Nähe anbietet, ist im Spiel vorhanden. Wer dieses meistert, schaltet wie für viele andere Aktionen im Spiel eine Steam-Errungenschaft frei.

Präsentation

Wie bereits erläutert, präsentiert sich Mooch dunkel und bietet drei unterschiedliche Welten, verschiedene Gegner und Gefahren. Die im Spiel verwendeten Grafiken wurden von Hand gezeichnet und zeugen von einem einheitlichen Grafikstil, der unserer Meinung nach zum Spiel passt und sich durchaus sehen lassen kann. Insgesamt wirkt Mooch vielleicht etwas zu unspektakulär, da es sich auch akustisch vornehm zurückhält. Eine Hintergrundmusik begleitet das Spielgeschehen nur ganz leicht, Akzente setzt das Spiel ebenfalls sehr zurückhaltend ein, etwa bei Gefahren wie zum Beispiel Laserstrahlen oder beim Einsammeln der Seelenstücke, während die Spielfigur jedoch lautlos durch die Labyrinthe bewegt wird. An dieser Stelle sei zudem darauf hingewiesen, dass das Spiel derzeit nicht in deutscher Sprache vorliegt. Dies ist jedoch unserer Ansicht nach weniger tragisch. Möglicherweise wird die deutsche Sprache aber noch, wie zuletzt die italienische, nachgereicht.

Mooch
Mooch

Einschätzung

Betrachtet man den nicht zu teuren Preis von aktuell 4,99 Euro, so bleibt festzuhalten, dass Mooch hierfür ein solides und ansprechendes Spiel darstellt. Wir können es ohne Einschränkung weiterempfehlen, wenn man am Spielprinzip Gefallen findet und sich für relativ kurze Zeit damit beschäftigen möchte. Der wählbare Schwierigkeitsgrad ist unserer Meinung nach machbar. Das Spiel sorgt nicht für Frustmomente, wie man sie vielleicht aus ähnlichen, aber kniffligeren Spielen kennt. Mooch erfordert Geschick und Timing, macht durchaus Spaß und weiß nebenbei etwas zu unterhalten. Für einen eventuellen Nachfolger würden wir uns etwas größere und noch mehr Level wünschen. Vielleicht wäre auch ein Editor, mit dem Spieler eigene Level erstellen können, eine gute Sache. Ebenso begrüßenswert wäre, wie wir finden, eine etwas dramatischere Inszenierung beziehungsweise packendere Aufmachung, was Grafik-, aber auch Sound-Effekte betrifft. Mooch hält sich zwar bewusst zurück, aber vielleicht ist es dem einen oder anderen Spieler insgesamt doch etwas zu unspektakulär, zumal es recht kurz und schnell durchgespielt ist.

Test-System:

Microsoft Windows 10 Pro (64 Bit)
Intel Core i5-3570K (4,2 GHz)
NVIDIA GeForce GTX 680 (2048 MB)
8192 MB DDR3-RAM (1600 MHz)
ASUS P8Z77-V (Intel Z77)
Samsung SSD 830 Series (128 GB)

Offizielle Bilder:

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