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Takedown: Red Sabre Test-Bericht (Seite 1)

Testbericht zum Taktikshooter

Takedown: Red Sabre

Datum: 12. Oktober 2013 | Autor: Hellfire

Vorwort

Wir haben uns das Spiel Takedown: Red Sabre, das vor drei Wochen erschien, in einer kleinen Gruppe angeschaut und werden in unserem Testbericht darauf zu sprechen kommen, was der nur 13,99 Euro teure Titel zu bieten hat und welchen Erwartungen er gerecht werden kann.


Takedown: Red Sabre

Erfolgreiches Finanzierungsmodell

In der heutigen Zeit finanzieren sich immer mehr Spiele durch die Einnahmen interessierter Spieler. Häufig sind dies Projekte, hinter denen keine etablierten Herausgeber und keine großen Entwickler-Studios stehen. Gerade deswegen, aus Abneigung einiger Spieler gegenüber den großen Studios, die die breite Masse immer wieder mit den gleichen Spielen bedienen, verläuft die Finanzierung solcher Spiele häufig erfolgreich. So auch bei Takedown: Red Sabre, das über 5400 Unterstützer dazu bewog, fast 222000 US Dollar einzuzahlen. Die Entwickler versprachen einen puren Taktik-Shooter, der nicht wie ein Call of Duty oder Battlefield den Markt mit einer schnellen und action-geladenen Szenerie bedient, sondern sich an fast vergessene Werte erinnert. In diesem Genre ist das vor allem ein gewisser Grad an Realismus, beispielsweise Gesundheit, die sich nicht selbstständig regeneriert, und das koordinierte Zusammenspiel mit Mitspielern, die nicht auf ihren persönlichen, sondern auf den Erfolg des Teams aus sind - ohne Punkte, Ränge oder Auszeichnungen. Doch hält das Spiel, was den Zahlenden versprochen wurde und kann es uneingeschränkt empfohlen werden?

Kein Call of Duty, kein Battlefield

Angesichts des geringen Preises von nur 13,99 Euro, das Spiel ist über die Plattform Steam erhältlich, ist die Befürchtung, dass dieser Preis dem Spiel anzusehen ist, durchaus vorab berechtigt. In der Tat hat das Spiel, das keine Einzelspieler-Kampagne zu bieten hat, auch im Mehrspieler-Modus keinen großen Umfang, den man vielleicht von einem Call of Duty oder Battlefield kennt, vorzuweisen. Der Spieler muss sich mit nur 6 Karten, die in wiederum 6 unterschiedlichen Spiel-Modi gespielt werden können (3 jeweils kooperativ und adversarial), begnügen. Die Waffen-Auswahl beschränkt sich auf immerhin 16 Haupt- und 4 Neben-Waffen (die mit unterschiedlichen Optiken, Munitions-Typen und Schalldämpfern ausgestattet werden können und über Taschenlampen verfügen), Splitter- und Blend-Granaten und Tür-Sprengsätzen. Zudem kann der Spieler zwischen einer schweren, mittleren und leichten Rüstung wählen. Diese beinflusst die Beweglichkeit und die Lautstärke des Spielers und selbstverständlich die Schutzwirkung. Doch reicht das aus, um den Spieler nicht nur vom Schwerpunkt des Spiels zu überzeugen, sondern diesen auch zu motivieren und an das Spiel zu binden?

Gesetzte Schwerpunkte

Schon beim ersten Starten des Spiels fällt auf, dass sich hier einiges nicht so wie in heute gängigen Spielen verhält. Tatsächlich fühlt man sich an alte Zeiten erinnert. Den Spieler erwartet ein klassisches Menü, das alle Freiheiten, einschließlich der Ausrüstungs-Auswahl, bietet. Sämtliche Inhalte stehen von Anfang an zur Auswahl. Es gibt keine Punkte oder Ränge, die man erst sammeln und erreichen muss, um bestimmte Modi oder Waffen freizuschalten. Nach kurzer Ladezeit im Spiel angekommen, erwartet den Spieler sofort die ernste Lage. Der hohe Anspruch des Spiels macht sich von Anfang an bemerkbar. Der Spieler ist gut beraten, nicht gleich drauf los zu sprinten und unüberlegt an jeder Ecke vorbei und durch jede Tür zu stürmen. Ohnehin ist die Bewegungs-Geschwindigkeit geringer als in den meisten heutigen Spielen, aber nicht all zu langsam. Gegen die künstliche Intelligenz, aber natürlich auch gegen menschliche Gegenspieler, muss vorsichtig und behutsam vorgegangen werden, denn die Gegner reagieren schnell und teilen gnadenlos aus. Ein gezielter Treffer kann bereits ausreichend sein, dass für den Spieler die Runde vorzeitig zu Ende ist und er bis Rundenende zugucken darf, denn einen Wiedereinsteig in das Spiel gibt es nicht. Der Sieg oder die Niederlage entscheidet sich alleine über das Geschick der Spieler und deren gemeinsames Vorgehen. Wer versucht, alleine das Gefecht zu dominieren, wird schnell an seine Grenzen stoßen. Ein gutes Zusammenspiel und vor allem Kommunikation unter den Spielern ist außerordentlich wichtig. Ohne Verständigung läuft so gut wie nichts. Ohne Verständigung steht man den Gegnern nicht nur weniger wehrhaft gegenüber, sondern womöglich auch noch sich selbst im Weg, denn die einzelnen Karten-Abschnitte, wie beispielsweise Flure und Räume, gestalten sich durchaus eng und auch Türen versperren Wege. Genau dieses Spielgefühl wollten die Entwickler mit Takedown: Red Sabre erreichen und das ist ihnen auch gelungen. Das Spiel erinnert durchaus an ein Rainbow Six oder SWAT. Der Erfolg eines einzelnen Spielers steht in Takedown: Red Sabre nicht im Vordergrund. Es gibt keine Spieler-, sondern nur eine gemeinsame Team-Statistik. Es gewinnt oder verliert kein Spieler alleine, sondern die gesamte Gruppe.