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ZHEROS Test-Bericht

Offizielle Links:

Spiel: ZHEROS (Steam) | Entwickler und Verleger: Rimlight Studios (Steam)

Offizielles Video:

Test-Bericht zum Indie-Spiel

ZHEROS

Datum: 25. Februar 2016 | Autor: Hellfire

ZHEROS
ZHEROS

Hintergrund

Im Prügelspiel ZHEROS kämpft der Spieler als intergalaktischer Agent zur Verteidigung des Universums gegen die Roboter-Armee des Bösewichtes Dr. Vendetta. Das Indie-Spiel bietet einen Einzelspieler- und einen lokalen Koop-Modus und ist auf den Plattformen PC, Xbox One und PlayStation 4 spielbar. Für die Entwicklung und Vermarktung zeichnet sich das in Italien ansässige Team von Rimlight Studios verantwortlich. ZHEROS ist erst seit Anfang 2016 auf den jeweiligen Marktplätzen erhältlich.

Spielerfahrung

Der sogenannte ZHERO-Trupp besteht aus den beiden Agenten Mike und Captain Dorian. Beide Charaktere wirken mutig und hinterlassen einen durchtrainierten Eindruck. Über einen dieser beiden schrägen Protagonisten übernimmt der Spieler die Kontrolle und steuert die schlagkräftige Spielfigur durch teils bizarre Schauplätze. Das Spiel zwingt uns dabei dazu, einzelne Abschnitte erst von Gegnern zu befreien, bevor wir in den nächsten Bereich laufen dürfen. Lila schimmernde Schildwände hindern uns daran, dass wir an Gegnern vorbei laufen und das Level ohne einen Kampf zu führen beenden.

Bevor der Spieler das Rätsel am Ende seiner Reise durch die Spielwelt ergründet, stellen sich ihm allerhand Kontrahenten, die mitunter unterschiedlich zu bekämpfen sind, in den Weg und er muss verschiedene Hürden, wie zum Beispiel sich schnell bewegende Laser und unter Strom gesetzte Plattformen, im Sprint oder Sprung überwinden. Der Spieler teilt entweder mit Mike oder Captain Dorian alleine oder zusammen mit einem Freund Schläge und Tritte aus, wehrt Schüsse mit einem reflektierendem Schild ab und greift im Fernkampf auf eine Schusswaffe, mit der er gleich mehrere Gegner gleichzeitig unter Beschnuss nimmt, zurück. Diese drei Varianten können zudem mit voranschreitendem Spielfortschritt in Stufen ausgebaut werden. Im Nahkampf kommen pro Stufe verschiedene Tasten-Kombinationen, die es sich zu merken gilt, hinzu. Hinzu kommt auch die gelegentliche Möglichkeit, mit Mike oder Captain Dorian in einen Kampfroboter zu steigen, mit dem sich Massen von Gegnern noch besser bekämpfen lassen. Doch dieses Vergnügen ist recht begrenzt, da der Kampfroboter nur über eine begrenzte Energie verfügt.

Beim Durchschreiten der Schauplätze sammelt der Spieler Punkte und Sterne ein, indem er Kisten zerstört, Gegner ausschaltet und Schalter aktiviert. Diese fließen am Ende des Levels in die Abschluss-Statistik und Bewertung ein. Zudem gibt es zerstörbare Behälter, deren Inhalte sowohl die Gesundheit als auch die Energie der Spielfigur schrittweise regenerieren können.

Der Schwierigkeitsgrad ist in drei Stufen wählbar. Speicherstände stehen ebenfalls drei zur Verfügung. Etwas ungünstig ist, dass der Schwierigkeitsgrad am Anfang gewählt werden muss und dann an den Speicherstand gebunden ist. Eine nachträgliche Änderung der Schwierigkeit ist also nicht möglich. Das Gleiche gilt leider auch für die Charakterwahl. Jeden Spielstand bewältigen wir vom Anfang bis zum Ende mit der gewählten Spielfigur. Das Spiel gestaltet sich mitunter recht anspruchsvoll, macht teilweise vielleicht sogar einen leicht übertriebenen Eindruck, wenn es beispielsweise gilt, mehrere, sich schnell bewegende Laser zu durchqueren und anschließend direkt Gegner abzuwehren. Während der leichte Schwierigkeitsgrad tatsächlich leicht und auf jeden Fall machbar ausfällt, erfordert die höchste Schwierigkeit schon ein wesentliches Geschick und das erfolgreiche Ausführen von Tasten-Kombinationen, sowie gekonntes Blockieren beziehungsweise Ausweichen. Geübten Spielern ist der höchste Schwierigkeitsgrad vielleicht sogar noch etwas zu einfach, da Hindernisse wie die bereits erwähnten Laser oder auch Feuerwerfer nicht sofort tödlich sind. Hier wäre gegebenenfalls ein noch schwerer Modus denkbar. Zwischen-Speicherstände gibt es übrigens nur jeweils in der Mitte der Level, mitunter muss man, wenn man zwischendurch scheitert, wieder etwas längere Wege zurücklegen. Insgesamt fallen die Level je nach Schwierigkeit und eigenem Talent mit 5 bis 15 Minuten angebracht lang aus.

Die Wahl der Spielfigur wirkt sich spielerisch leider wenig aus. Sowohl Mike als auch Captain Dorian spielen sich im Wesentlichen gleich. Während ersterer vornehmlich Schläge austeilt, spezialisiert sich letztere auf Tritte. Die Schusswaffe und das Schild sind zudem identisch. Schade, hier wäre etwas mehr Abwechslung wünschenswert gewesen.

Präsentation

Optisch weiß ZHEROS dank seiner schrägen und farbenfrohen Gestaltung zu gefallen. Sowohl die Spielwelt als auch die Spielfiguren und die einzelnen Modelle der Gegner hinterlassen einen ansprechenden Eindruck. Die Schauplätze sind zudem für ihre begrenzten Verhältnisse noch recht abwechslungsreich.

Wir haben das Indie-Spiel auch in der 4K-Auflösung getestet und müssen festhalten, dass hierfür auch die Desktop-Auflösung auf 4K voreingestellt sein muss, da das Spiel diese übernimmt und im randlosen Fenstermodus (im Spiel selbst Vollbild genannt) läuft. Die Performance ist in bei unserem System nativer Full-HD-Auflösung zufriedenstellend. Unter 4K merkt man dem Spiel allerings störende Unregelmäßigkeiten in der Bildrate an. Angesichts der eigentlich nicht allzu aufwendigen Grafik sollte ZHEROS unserer Ansicht nach in der 4K-Auflösung eine Spur besser laufen. Auch die Ladezeiten könnten, nebenbei erwähnt, einen Tick kürzer ausfallen. Ein wenig mehr Optimierung könnte hier eventuell nicht schaden.

Akustisch wirkt das Prügelspiel leider etwas eintönig, was mitunter an der vielleicht zu schlichten Geräuschgebung, aber vor allem an der sicherlich wenig abwechslungsreichen Hintergrundmusik liegt.

Gelegentliche in der Spiel-Grafik gehaltene Zwischensequenzen, die die Geschichte erzählen und neue Gegner kurz vorstellen, werten die Präsentation angenehm auf.

An der fest vorgegebenen und nicht beeinflussbaren Kameraführung gibt es unserer Meinung nach übrigens nichts auszusetzen.

Steuerung

Typischerweise sollte man ein solches Spiel mit Gamepad spielen, aber auch die Tastatur-Steuerung wird unterstützt. Etwas fragwürdig ist allerdings die Entscheidung, dass sich die Belegung nur bei der Tastatur-Steuerung ändern lässt. Die Belegung beim Gamepad ist streng vorgegeben und eine Auswahl zwischen verschiedenen Voreinstellungen gibt es nicht. Hier gefällt uns nach persönlicher Präferenz nicht, dass die Sprint-Taste auf den linken Stick gelegt ist. Ansonsten geht die Steuerung recht einfach von der Hand. Leichte Schwierigkeiten gibt es vielleicht bei den verschiedenen Tasten-Kombinationen, die man sich nach ihrer Freischaltung merken muss, da sie nur im Menü und nicht im Spiel angezeigt werden.

ZHEROS
ZHEROS

Einschätzung

ZHEROS erweist sich in unserem Test als schnelles, action-reiches Prügelspiel, das sich rund um angemessen präsentiert und Spaß bereiten kann. Allerdings fällt die Beschäftigung relativ kurz aus, da die recht wenigen Level (zehn pro Welt bei insgesamt nur zwei Welten) je nach gewählter Schwierigkeit und eigenem Talent verhältnismäßig zügig gemeistert sind und ein Wiederspielwert trotz Abschlussbewertung eher kaum gegeben ist. Zudem ist es bedauerlich, dass der Koop-Modus nur lokal, das heißt am eigenen Rechner vor Ort und nicht online über das Internet, funktioniert. Allen Freunden von Spielen dieser Art können wir trotz kleinerer Schwächen eine Empfehlung aussprechen, gerade dann, wenn sich das ohnehin günstige Indie-Spiel in einem Sonder-Angebot zeigt.

Test-System:

Microsoft Windows 10 (64 Bit)
Intel Core i5-3570K (4,2 GHz)
NVIDIA GeForce GTX 680 (2048 MB)
16384 MB DDR3-RAM (1600 MHz)
ASUS P8Z77-V (Intel Z77)
Samsung SSD 830 Series (128 GB)

Offizielle Bilder:

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Eigene Bilder:

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